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Standortsuche durch Prozessoptimierung ausgeweitet

Die Standortverlegung und -suche haben einen weitreichenden Optimierungsprozess in Gang gesetzt, der die Aufsplittung auf zwei Standorte wahrscheinlich macht. Die Suche konzentriert sich auf Ostösterreich. Der Produktionsstart „neu“ wird Anfang 2018 erfolgen.
Wien, 24. Oktober 2016

 

Eigentlich wollte Hrachowina den neuen Standort jetzt im Herbst bereits gewählt haben. Was ist dazwischen gekommen? Wir rekapitulieren: Ende 2015 wurden die weitläufigen Betriebsgründe nach 108 Jahren in Kagran verkauft. 2018 wird die Produktion am neuen Standort starten. Gesucht wird dieser in Ostösterreich.

 

Prozessoptimierung entlang der Wertschöpfungskette
 
Was verzögert den Findungsprozess, Herr Frei? Der Prokurist von Hrachowina erklärt: „Wir sind mittendrin in einem umfassenden strategischen Prozess, wesentlich umfassender als erwartet. Die Standortsuche und Werksplanung waren Katalysator für ein tabuloses Kritisch-Infragestellen des Status quo. Uns geht es um eine klare Definition der Schnittstellen entlang der Wertschöpfungskette und deren kaufmännische Analyse. Dazu kommt die Optimierung der Maschinenallokation im Werk und der Auslastungsplanung.“ Diese Konzeptphase dauert jetzt etwas länger. Andererseits wurde schon erhoben, dass der Bau schneller gehen wird als ursprünglich erwartet. Der Zieltermin „Produktionsstart neu Jänner 2018“ steht.
Frei ergänzt: „Wir stellen nicht einfach neue Maschinen in ein neues Werk auf die grüne Wiese. Wir stellen unsere Kernkompetenzen genau dorthin, wo und wie es Hrachowina strategisch zukunftsfit macht.“

 

Werksplanung als Sollbruchstellenerzeuger
 
„Soll die gesamte Produktion an einem Ort stehen – wie bisher?“ Die Antwort auf diese aktuelle Frage der Prozessanalyse wird standortdefinierend sein. Eigentlich, standortedefinierend (Plural). Konkret ortet Hrachowina eine mögliche „Sollschnittstelle“ zwischen Grundfertigung und high-tech Endfertigung. Sollten sich diese Überlegungen verhärten, würden sogar zwei Standorte gesucht werden. Das Ergebnis wird bis Jahresende feststehen.

 

Innovation
 
Innovation hat Tradition beim Fenster-KMU. Die letzte Neugestaltung der Fertigungsanlage, 2008, erlangte ein europaweites Patent. Wiederholung nicht ausgeschlossen. Alexander Hrachowina, Head of Controlling, erinnert an die Familiengeschichte: „Seit 108 Jahren verbessern sich die Technik und der Produktionsprozess der Hrachowina Fenster kontinuierlich. Anfangs gehörten sogar Wäldereien und Holzverarbeitung zum Unternehmen. Holz ist immer noch das Kernstück von Hrachowina – dafür brauchen wir aber keine Förster mehr zu sein.“ Innovation ist und bleibt der Fokus des Familienunternehmens, besonders im Bereich der Endfertigung, wo es sich am stärksten auf den Kundennutzen auswirkt.

 

Standorte am Radar?
 
Seit im Frühjahr publik wurde, dass Hrachowina die Produktion übersiedelt, sind zahlreiche attraktive Angebote eingelangt. Peter Hrachowina, Inhaber in dritter Generation, bekräftigt mit Nachdruck: „Wir sind ein KMU, im Osten Österreichs zu Hause.“ Zu den Voraussetzungen des neuen Standorts (oder der neuen Standorte) meint Hrachowina: „Unsere Standortpolitik sieht gute Erreichbarkeit des Schauraumes für Kundinnen und Kunden sowie des Werkes für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor. Natürlich ist auch eine gute Logistikanbindung an Autobahnen in Zeiten von knapp bemessenen Lieferzeiten von wesentlicher Bedeutung.“

 

Über Hrachowina
Hrachowina ist Fenster-Allrounder mit ausgeprägter Holzexpertise. Seit 1908 produziert das Familienunternehmen in Wien. Die Bekenntnis zur KMU-Struktur und dem Kernmarkt Österreich sind dem Unternehmen wichtig und im Einklang mit seinem hohen Qualitätsanspruch. 2018 startet die Erzeugung am neuen, gerade zu definierenden Standort. Zu den Kundinnen und Kunden von Hrachowina zählen private Hausherrinnen und Sanierer sowie Fertighausfirmen und Bauunternehmen für Qualitäts-Wohnbau.

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