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Hrachowina sucht neuen Standort

Der Fensterhersteller Hrachowina will sein Werk in Wien-Kagran zusperren und sucht einen neuen Standort. Als Standort der neuen Fabrik mit rund 80 Mitarbeitern kommt auch das Burgenland in Frage, heißt es von Hrachowina.

Das Unternehmen gab am Montag bekannt, dass bei der Standortsuche neben den Wiener Außenbezirken und Niederösterreich auch das Burgenland in Frage kommt. Seit 108 Jahren produziert Hrachowina in Kagran. Doch Kagran ist jetzt Wohnbezirk - Gewerbe und Industrie passen nicht mehr ins Bild, sagte Hrachowina-Geschäftsleiter Peter Frei.

Er will die Produktion auf das Land verlagern. Dort identifizieren sich die Menschen mehr mit ihrer Arbeit, als in der Stadt, so Frei. „Das kennt man von der burgenländischen Bevölkerung, dass es eine intensivere Beziehung zum Unternehmen gibt. Für das Burgenland spricht, dass es eine relativ gute verkehrstechnische Anbindung gibt, weil wir Produkte produzieren die über die Straße in ganz Österreich verbracht werden“, sagte Frei.

Gebiet zwischen Neufeld und Eisenstadt
Im Burgenland käme für Hrachowina ein Standort in der Nähe der Südostautobahn A3 in Frage, also ungefähr das Gebiet zwischen Neufeld und Eisenstadt. Je schneller der Umzug bürokratisch abgewickelt werden kann, desto besser, sagte Frei. „Wenn man seitens des Landes oder der Gemeinden entsprechend Unterstützung bekommt, dass man zeitlich unterstützt wird, dann wäre das schon sehr positiv“, sagte Frei.

Entscheidung in den nächsten Monaten
In weniger als zwei Jahren soll die neue Fabrik stehen. Wie viele neue Arbeitsplätze dabei entstehen werden, ist ungewiss. Hrachowina geht davon aus, dass die meisten der 80 Produktionsmitarbeiter aus Wien auch am neuen Standort arbeiten werden. Doch nicht für alle wird das Pendeln - möglicherweise ins Burgenland - in Frage kommen.

„Wir werden dann sicherlich mittelfristig Mitarbeiter verlieren, die wird man dann natürlich durch regionale Bewerber ersetzen“, so Frei.Ob die Hrachowina-Fenster in Zukunft in Niederösterreich, am Rande Wiens, oder im Burgenland hergestellt werden, wird in den nächsten Monaten entschieden.

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