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Wirtschaftszeit

Hrachowina sucht neuen Produktionsstandort in Österreich

Wien (A) Der österreichische Fenster- und Türenerzeuger hat Wien, Niederösterreich und Burgenland am Radar. Nach Jahrzehnten der Erzeugung in Wien Kagran ist die neue Produktionsanlage prozessoptimiert und umweltfreundlich in Planung – am jetzt zu definierenden Standort. 

Hrachowina bleibt. In Österreich.
Fenstererzeuger Hrachowina übersiedelt die Produktion. Bis zum Sommer soll die Entscheidung für einen neuen Standort getroffen sein. Der österreichische Traditionsbetrieb produziert bis dato (seit 1908) in 1220. Eines ist fix, die Produktion bleibt in Österreich. „Unseren Qualitätsansprüchen bedingen die heimische Produktion und volle Kontrolle über die Wertschöpfungskette“, erklärt Geschäftsleiter Peter Frei, und: „Wir sind ein nationaler Player, im Osten des Landes groß geworden, das prägt.“
Die Unternehmenszentrale mit Management und Verwaltung sowie die Endfertigung und ein Lager für Wiener Händler sollen in Wien 22 verbleiben. Peter Hrachowina, geschäftsführender Gesellschafter in dritter Generation und Produktionsleiter, betont: „Wir wollen, dass möglichst viele Mitarbeiter der Produktion mitsiedeln werden. Daher achten wir auf einen erreichbaren Radius für den neuen Standort.“ Für den Familienbetrieb zählt Kontinuität.

Hrachowina geht. Aus Kagran.
Der Standortwechsel wird von internationalen Beratern und Controllern begleitet. Zu den Standortkriterien zählt vor allem die verkehrsgünstige Anbindung für bestehende und künftige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Lieferanten. Gefragt ist auch regionale Kompetenz in der Holzverarbeitung (Ausbildungsstätten und Personal). Insgesamt werden 20.000m2 Produktions- sowie Lagerhalle benötigt.

Wenn eine Tür zu geht..
Ende 2015 hatte Hrachowina 6,5 ha Betriebsgrundstücke in Wien Kagran verkauft. Peter Frei erklärt den unternehmerischen Beweggrund:„ Die Nachbarschaft hier ist mittlerweile Stadtentwicklungsgebiet und für Wohnbau bestens geeignet. Industriebetriebe passen in vielen Gegenden Wiens immer weniger ins Bild.“ Stadthistorisch stehen dort, wo früher Landwirtschaft oder etwa das Freilaufgelände der Trabrennbahn waren (Rennbahnweg; gleich neben ehemaligen Hrachowina Gründen), immer mehr großvolumige Wohnbauten samt sozialer Infrastruktur. Das spießt sich zunehmend mit produzierenden Firmen.

..geht eine andere auf
Das „Wie“ ist mindestens genauso wichtig bei der Standortplanung wie das „Wohin“. Die neue Produktionsanlage wird ökonomisch und ökologisch zukunftsfit geplant. „Wir stellen jetzt die Weichen für die nächsten 108 Jahre“, berichtet Alexander Hrachowina schmunzelnd. Die letzten ineffizienten Strukturen aus der Zeit der Normfenster, das „fossile“ Gegenteil der „On-demand“-Produktion, sind dann Geschichte. Kürzlich angeschaffte, „state-of-the-art“ Maschinen der Holzfertigung werden übersiedelt. Fokus liegt auf Effizienz bei den Abläufen, der Raumnutzung sowie dem Thema Energie. Ebenso auf der Arbeitsplatzqualität für die Produktionsbelegschaft. Das erste Fenster soll Anfang 2018 am neuen Standort produziert werden. Ein guter Ausblick.

Über Hrachowina
Hrachowina ist Fenster-Allrounder mit ausgeprägter Holzexpertise. Seit 1908 produziert das Familienunternehmen in Wien. Die Bekenntnis zur KMU-Struktur und dem Kernmarkt Österreich ist dem Unternehmen wichtig und im Einklang mit seinem hohen Qualitätsanspruch. 2018 startet die Erzeugung am neuen, gerade zu definierenden Standort. Zu den Kundinneen und Kunden von Hrachowina zählen private Hausherrinnen und Sanierer sowie Fertighausfirmen und Bauunternehmen für Qualitäts-Wohnbau.

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