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Wiener Wirtschaft

Hrachowina produziert bald nur noch in NÖ

Seit vorigem Frühjahr ist bekannt, dass der Wiener Fensterhersteller Hrachowina einen neuen Produktionsstandort sucht. Nun ist die Entscheidung gefallen: Das Unternehmen gründet mit dem niederösterreichischen Branchenkollegen Weinzetl Fenster & Türen GmbH ein neues Produktions-Joint Venture, und zwar am Weinzetl-Standort in Wiener Neustadt. Damit hier ab Anfang 2018 für beide Unternehmen Holzfenster nach Industrie-4.0Standard produziert werden können, investiert Hrachowina laut Firmenchef Peter Frei drei Millionen Euro. Von den Produktionsmitarbeitern - derzeit beschäftigt das Unternehmen rund 80 Mitarbeiter - erhoffe man sich "ein gemeinsames Übersiedeln". Abgesehen von der Produktion bleiben beide Unternehmen und ihre Marken aber eigenständig, die neue H & W Holzfensterproduktions-GmbH wird in der Außenkommunikation nicht auftreten.

Hrachowina macht 70 Prozent seines Umsatzes mit Holzfenstern. Die Kunststofffenster lässt das Unternehmen ab nächstem Jahr von der Wäldviertler Produktionsgemeinschaft waku anfertigen. Nach Auslagerung der Produktion bleiben noch die Hrachowina-Zentrale, ein Schauraum und ein Abhollager am alten Standort in Wien Kagran - vorerst. Denn auch hier steht ein Umzug an. Das 1908 gegründete Unternehmen hat die Liegenschaft verkauft, das Nutzungsrecht endet Mitte 2018. Ein neuer Standort, am Rande eines Kagraner Gewerbegebiets, ist aber schon gefunden.

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