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Österreichische Bauzeitung

Auf der Suche

Der Fenster- und Türenerzeuger Hrachowina sucht einen neuen heimischen Standort.

Seit 1908 produziert Hrachowina bis dato im 22. Wiener Gemeindebezirk - das wird sich nun ändern. Nachdem man Ende 2015 6,5 Hektar Betriebsgrundstücke in Wien-Kagran verkauft hat, ist man jetzt auf der Suche nach einem neuen Produktionsstandort in Österreich. "Unsere Qualitätsansprüche bedingen die heimische Produktion und volle Kontrolle über die Wertschöpfungskette", erklärt Geschäftsleiter Peter Frei. Er ergänzt: "Wir sind ein nationaler Player und im Osten des Landes großgeworden. Das prägt." Die Verlagerung der Produktion sei notwendig geworden, da die Nachbarschaft in Wien sich mittlerweile mehr als Stadtentwicklungsgebiet und für Wohnbau eigne und Industriebetriebe immer weniger ins Bild passen würden. Zu den Standortkriterien zählt die verkehrsgünstige Anbindung für bestehende und künftige Mitarbeiter sowie Lieferanten. Gefragt ist auch regionale Kompetenz in der Holzverarbeitung – Ausbildungsstätten und Personal. Insgesamt werden 20.000 Quadratmeter an Produktions- sowie Lagerhalle benötigt. Die neue Produktionsanlage soll auch ökonomisch und ökologisch zukunftsfit geplant. „Wir stellen schließlich jetzt die Weichen für die nächsten 108 Jahre“, berichtet Geschäftsführer Alexander Hrachowina.

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