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Mittendrin in Wiener Neustadt

25.000 Fenster aus Neustadt

Jointventure | Weinzetl und Hrachowina produzieren beide Fenster. Ab 2018 gemeinsam in größerer Menge und mit mehr Personal am Weinzetl-Standort in Wiener Neustadt.

WIENER NEUSTADT | Hrachowina verlegt seine Holzfensterproduktion von Wien nach Wiener Neustadt. Seit Sommer führen Weinzetl und Hrachowina Gespräche, vorigen Mittwoch war es dann soweit: Gemeinsam gehen sie ein Joint Venture ein und gründeten die H&W Holzfensterproduktions-GmbH. "Jeder ist weiter für sich selbst verantwortlich, niemand mischt sich beim anderen ein. Wir sind sehr zuversichtlich, dass alles gut funktioniert", meint Weinzetl-Geschäftsführerin Barbara Weinzetl. Dem stimmt auch Hrachowina-Chef Peter Frei zu: "Ab der ersten Gabelung der Produktionslinien kämpft ohne hin jeder für sich." Geschäftsführer der neuen GmbH ist Friedrich Pichler.

Jetzt wird in den Weinzetl Standort in der Neunkirchner Straße in Wiener Neustadt investiert. "Die Weinzetl-Holding baut die Hallen, die GmbH mietet sie", so Barbara Weinzetl. Erst 2015 schuf Weinzetl einen neuen Maschinenpark um 1,5 Millionen Euro, mit diesem komme man allerdings nicht aus. Aus diesem Grund werden für Hallen und Maschinenpark weitere drei Millionen Euro in die Hand genommen. Die Produktion solle Anfang 2018 losgehen. Barbara Weinzetl glaubt, dass mehr Leute gebraucht werden. 2Jetzt sind es 15 Leute in der Holzproduktion, das könnte sich verdoppeln." Die Produktion von derzeit 7.000 Holzfenster-Einheiten wird auf 20.000 bis 25.000 anwachsen. Die Kooperation bei Holzfenstern in Wiener Neustadt entstand über die Kunststofffenster-Produktion von waku in Heidenreichstein. "Wir haben nach Partnern gesucht und sind mit Hrachowina zusammengekommen", berichtet Barbara Weinzetl. Nun wird es auch hier eine Partnerschaft geben. Die Menge an Kunststofffenstern wächst im Waldviertel auf bis zu 75.000.

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