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Holz Design 04/2017

Hrachowina und Weinzetl machen gemeinsame Sache

Joint Venture gegründet. Die beiden Fensterfirmen Hrachowina, Wien, und Weinzetl, Wiener Neustadt, gehen ein Joint Venture ein. Die Eigenständigkeit beider Unternehmen und ihrer Produkte bleiben dabei aufrecht, heißt es.

Hrachowina war seit vergangenem Frühjahr auf Standortsuche. Geschäftsführer Peter Frei erklärt die Vorteile der kollaborativen Produktion: „Flächenbedarf, Baukosten und Investitionen sind wesentlich geringer als bei einem ‚Greenfield Project’ – also einem Neubau auf der grünen Wiese. Dazu kommen die bessere Maschinenauslastung und Synergiepotenziale in der Standortadministration.“ So blieben beide kompetitiv. „Der Markt ist gesättigt, der Preisdruck enorm – was zulasten der Qualität gehen könnte. Dem wird mit der gemeinsamen Auslastungsoptimierung entgegengewirkt“, heißt es weiter. Frei betont, dass durch die Produktionsgemeinschaft nur Teile der Wertschöpfungskette gemeinsam genutzt werden. Darüber hinaus werde es keinen Zusammenschluss geben.

Am Produktionsgemeinschafts-Standort Wiener Neustadt investiert Hrachowina 3 Mio.€in die Unternehmensbeteiligung und Erweiterung der State-of-the-Art-Großanlage. Die Belegschaft am Standort soll sich verdoppeln. Anfang 2018 wird dann gemeinsam in Wiener Neustadt produziert. Wien bleibt als Hrachowina-Zentrale und Logistikstandort aufrecht.

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